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Gedanken zum Neuen Jahr

Ist Ihnen schon einmal aufgefallen, dass das Wort „Sorgen“ zwei unterschiedliche Nuancen hat, je nachdem ob man es groß oder klein schreibt bzw. in welchem Zusammenhang es steht.

In Sorge sein …. da entsteht vor unseren Augen ein großer Berg mit Herausforderungen und Ängsten, der unüberwindlich scheint und der den Blick verstellt auf die Weite des Landes, das dahinterliegt. In ständiger Sorge sein lähmt uns und macht und oft auch handlungsunfähig. Wir bekommen Angst und können nicht mehr sinnvoll handeln. In den letzten beiden Jahren waren wir oft in Sorge. Die Pandemie hält uns gefangen. Die Medien tragen uns diese Sorge täglich ins Haus. Auf allen Kanälen werden wir damit konfrontiert. Immer wieder neue Regelungen und Vorschrift halten die Sorge immer präsent. Viele von uns sind müde und genervt.

Ein wenig anders ist es, wenn wir die Sorge nicht groß, sondern klein schreiben: Sich sorgen um ….  meint, mir ist das Wohlergehen eines Menschen, einer Sache oder auch das eigene Wohlergehen wichtig und ich bin bereit mich zu engagieren mit meinen Kräften. Sich ehrlichen Herzens sorgen macht kreativ und motiviert uns etwas zu tun, damit das Leben gelingt. Hier gilt es ein gutes Gleichgewicht im Sorgen für mich selbst und für andere zu finden.  Das eine Extrem führt zur Egoismus, das andere zu einem Helfersyndrom oder des Aufgebens meines eigenen Wohles.

Das neue Jahr hat gerade erst begonnen, es ist immer noch genug Zeit für „gute Vorsätze“. Gehen wir weg vom großen Sorgenberg, und überlegen stattdessen, was mir und anderen Menschen guttut und tun es auch, wo immer möglich!

Im Matthäusevangelium (6,34) der Bibel wird uns noch einen Tipp mit auf den Weg gegeben: „Sorgt euch also nicht um morgen; denn der morgige Tag wird für sich selbst sorgen. Jeder Tag hat genug an seiner eigenen Plage.“

Jeden Tag neu beginnen, nicht immer den großen Sorgenberg des Lebens vor Augen haben, sondern nur die Herausforderungen des Tages im Blick behalten und so Schritt für Schritt den Weg über die Berge des Lebens finden. Und nie vergessen, sich und anderen täglich etwas Gutes zu tun!

Gesegnete Zeit

Sr. Hannah + Pfr. Max Bauer

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