Im Todesfall

Ein Mensch ist gestorben!

Zur Trauer um das Unfassbare kommen nun viele Fragen: Was muss ich jetzt tun.

In diesem kleinen Artikel wird nur die kirchliche Seite der Abschiednahme von einem lieben Verstorbenen geschildert.

Abschiednehmen am Sterbebett

Guter Brauch ist es, bereits dem Sterbenden eine Kerze und ein Kreuz ans Bett zu stellen und vielleicht einen Rosenkranz oder einen Psalm für ihren Angehörigen zu beten. (Weitere Gebete finden Sie im Gotteslob unter der Nummer 608,2-4)

Wenn der Tod eingetreten ist und sie sich mit einem Gebet verabschieden möchten, können Sie jederzeit Pfr. Bauer oder Pfr. Zeitlmeir anrufen. Er wird versuchen, so schnell wie möglich vorbeizukommen. Ein schönes Zeichen ist es, wenn zu diesem Gebet vielleicht auch die Familie zusammenkommt. (Sie können auch gern eines der Gebete im Gotteslob sprechen: Nummer  18 oder 28)

Die kirchliche Begräbnisfeier

In unserer PG ist es üblich, dass der Verstorbene am Abend vor der Beerdigung nochmals im Leichenhaus  gesegnet wird: Die sogenannte Beisetzung. Im Anschluss daran wird normalerweise der Totenrosenkranz gebetet.

Am Tag der Beerdigung wird vor dem Requiem (Hl. Messe) der Rosenkranz gebetet und anschl. die Hl. Messe für den Verstorbenen gefeiert. Im Anschluss zieht die Gemeinde zum Leichenhaus, um den Verstorbenen gemeinsam zum Grabe zu geleiten. Am Grab wird dann gemeinsam Abschied genommen.

Ein Verstorbener gehört nie einer Familie alleine. Er hatte Freunde und Bekannte, die von ihm Abschied nehmen wollen. Daher sollte im Normalfall eine Beerdigung öffentlich sein. In besonderen Ausnahmefällen kann eine Beerdigung auch ohne Öffentlichkeit stattfinden.

Im Falle einer Urnenbeisetzung gibt es zwei Möglichkeiten: Der Verstorbene wird mit einem Requiem und einer anschließenden feierliche Aussegnung verabschiedet. Nachdem die Urne wieder an die Familie ausgehändigt wurde, wird diese im Stillen beigesetzt. Ein Priester wird sie dabei gerne begleiten. Oder: Die Urne wird wie oben beschrieben beigesetzt. In diesem Falle wird am Abend vorher nur der Rosenkranz gebetet, die Beisetzung entfällt.

Organisatorisches:

Den Termin für die Beerdigung macht der Bestatter mit dem zuständigen Priester aus. Beide versuchen sich nach den Wünschen der Angehörigen sich zu richten. Bitte haben Sie Verständnis, dass der Wunschtermin manches Mal nicht klappt. Es gibt dann gewichtige Gründe hierfür.

Die Beisetzung findet in der Regel am Tag vor der Beerdigung um 18:00 Uhr statt.

Die Beerdigung unter der Woche nachmittags um 14:30 Uhr (Rosenkranz 14:00 Uhr). Von November bis Februar und das ganze Jahr in Gebenhofen um 14:00 Uhr (Rosenkranz 13:30 Uhr).

Samstags findet die Beerdigung vormittags statt.

Der Bestatter wird ihnen auch den Zeitpunkt für das Tauergespräch mitteilen. Vielleicht können Sie ja dazu ein paar Bilder des Verstorbenen mitbringen.

Für weitere Fragen stehen die Bestatter, die Pfarrer und auch die Mesner zur Verfügung.