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Gedanken zu Erntedank

Mein Mutter hat einen großen Garten. Nicht nur um das eigene Haus herum, sondern auch noch einige Beete auf einem Feld am Ende des Dorfes. Alles Mögliche an Gemüse und Obst ist angebaut. Blumen blühen an vielen Stellen. Im Frühjahr gab es die Erdbeeren frisch aus dem Beet, im Sommer Salat, Gurken und Tomaten und im Herbst werden Honigmelonen und Kürbisse reif.

Jeder, der einen Garten hat, weiß aber auch, dass man nicht immer alles gleich essen kann, sondern manches einfach verarbeitet werden muss. Ich erinnere mich an die Ernte von Erbsen und Bohnen. Jedes von uns Kindern erhielt ein Brett und ein Messer, man saß gemeinsam auf der Terrasse und die Bohnen wurden zerkleinert, die Erbsen aus der Hülle geholt und in Tüten zum Einfrieren gepackt.  So auch bei vielem anderen Gemüse und dem Obst, alles wurde zerkleinert, eingefroren oder eingekocht. Im Winter freuten wir uns über das frische Apfelmus oder die Zwetschgen aus dem Glas. Die Leidenschaft für das Einkochen hat sich bei mir bewahrt. Leider habe ich nicht den grünen Daumen meiner Mutter geerbt und auch keinen eigenen Garten.

Erntedank –bis zu heutigen Tag, gerade auf dem Land, ein wichtiges Fest, auch für jene die nicht besonders religiös sind.  Aussaat, Wachsen und Ernten – ein abgeschlossener Zyklus. Der Boden wird für das nächsten Jahr vorbereitet.

Wir können so manches machen und müssen auch unseren Teil tun, doch vieles ist uns auch einfach geschenkt. Ich hoffe, dass sie alle mit Dankbarkeit und Freude auf die Ernte des Jahres schauen können. Vielleicht auch mit einem kleinen Dank zu Himmel: Gut ist der Herr zu dem, der auf ihn hofft, zur Seele, die ihn sucht. (Klgl 3,25)

Sr. Hannah

(mit Grüßen von Pfr. Max Bauer)


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